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Ortelius, Abraham

Bavariae olim Vindelociae, delineationis compendium Ex tabula Philippi Apiani Math.

Antique Bavariae olim Vindelociae, delineationis compendium Ex tabula Philippi Apiani Math.
€540.00

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Eigenschaften
  • Antwerpen
  • 1598
  • 1598
  • map
  • Bavaria after Phillip Apian
  • Original Kupferstich, altkoloriert.
  • 385 by 492mm (15 by 19 inches).
  • Broe. 110; Koeman Ort 32
  • 32920
  • In ausgezeichnetem Erhaltungszustand.

Article description

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Originaler Kupferstich, in zeitgenössischem Altkolorit, erschienen im Atlas „Theatrum Oris Terrarum" von Abraham Ortelius in Antwerpen 1598, französische Textausgabe. Das Kartenbild von Bayern wird nach dem sogenannten Landtafeln von Phillip Apian gezeigt. rückseitig mit französischem beschreibenden Text. Eine wichtige früh alte Landkarte von Bayern mit Regensburg und der Donau als nördliche Begrenzung. Regensburg befindet sich am geografisch nördlichsten Punkt der Donau. Die Karte zeigt Bayern mit dem benachbarten Böhmen mit den bayerischen und dem Böhmerwald, sie erstreckt sich im Norden in Richtung Fichtelgebirge und nach Nürnberg. In Die Städte auf der Karte sind noch als Miniaturansichten in Form von Silhouetten dargestellt. Auf der rechten Seite in der Mitte mit einer großen dekorativ gestochenen Renaissance Titelkartusche, oben mit einer Kartusche mit dem bayerischem Wappen. In der unteren rechten Ecke eine Meilenskala. Abraham Ortelius wurde am 14. April 1527 in der Stadt Antwerpen geboren, die sich damals in den Habsburger Niederlanden (dem heutigen Belgien) befand. Die Familie Orthellius stammte ursprünglich aus Augsburg, einer freien Reichsstadt des Heiligen Römischen Reiches. 1535 war die Familie unter den Verdacht des Protestantismus geraten. Nach dem Tode von Abraham Ortelius Vater kehrte sein Onkel Jacobus van Meteren aus dem religiösen Exil in England zurück, um sich um seinen Neffen Abraham Ortelius zu kümmern. Abraham blieb seinem Cousin Emanuel van Meteren nahe, der später nach London zog. 1575 wurde er auf Empfehlung von Arias Montanus, der für seine Orthodoxie bürgte, zum Geographen des spanischen Königs Philipp II. ernannt. Er reiste viel in Europa und ist bekannt dafür, dass er durch die siebzehn Provinzen gereist ist. In Süd-, West-, Nord- und Ostdeutschland (z. B. 1560, 1575–1576); Frankreich (1559–1560); England und Irland (1576); und Italien (1578 und noch vielleicht zweimal oder dreimal zwischen 1550 und 1558). Er begann als Kartenstecher und trat 1547 als Illuminator von Karten in die Antwerpener Gilde des Heiligen Lukas ein. Er ergänzte sein Einkommen mit dem Handel von Büchern, Drucken und Karten, und seine Reisen beinhalteten jährliche Besuche der Frankfurter Buch- und Druckmesse, wo er 1554 Gerardus Mercator traf. Im Jahr 1560, als er mit Mercator nach Trier, Lothringen und Poitiers reiste, scheint es, daß er vor allem durch Mercators Einfluss zu der Karriere eines wissenschaftlichen Geographen angezogen worden ist. (Wikipedia)

Broe. 110; Koeman Ort 32


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