Antiquariat Reinhold Berg eK
Wahlenstraße 8
D-93047 Regensburg
phone: +49 - 941 52229
cellphone: +49 - 160 9060 6746
mail: [email protected]

Homann, J. B.

Bavariae pars Inferior tam in fua Regimina Generalia quam in eorundem Praefecivras Particvlares accuraté divisa...

NEW
Antique Bavariae pars Inferior tam in fua Regimina Generalia quam in eorundem Praefecivras Particvlares accuraté divisa excudente Ioh. Baptista Homanno Norimberge Cum Privillegio Saac. Caes. M(ajesta)tis
€205.88

Prices incl. VAT plus shipping costs

On stock,
Delivery time appr. 1-3 workdays

Eigenschaften
  • Nürnberg
  • 1730
  • Kupferstich, original Kolorit.
  • map
  • 1720-1730
  • 49.2 x 58 cm (19.25 x 22,75 inches).
  • 33281
  • In ausgezeichnetem Erhaltungszustand.

Article description

Article description

Original Kupferstich in zeitgenössischem Grenz- und Flächenkolorit. Original Kupferstichkarte des Nürnberger Verlegers Johann Baptist Homann gedruckt und verlegt um 1730. Dargestellt wird Niederbayern, aufgeteilt in seine einzelnen Regierungsbezirke. Die politischen Grenzen dieser Bezirke sind durch zeitgenössischen Grenzkolorit hervorgehoben. Die äußerst detailierte Karte bringt viele Informationen zu Ortsangaben, Flüssen, Bergen, Schlössern, Klöstern. In der rechten oberen Ecke finden wir dazu eine detaillierte Legende mit Meilenzeiger. Die allegorische Kartusche links oben, ist mit Putten die das Bayerische Wappen halten, verziert. Johann Baptist Homann (* 20. März 1664 in Oberkammlach, heute Teil von Kammlach im Landkreis Unterallgäu; † 1. Juli 1724 in Nürnberg) war ein deutscher Kartograph, Verleger, Kupferstecher und fertigte Globen. Das Geburtsdatum von Johann Baptist (Baptista) Homann war lange Zeit nicht sicher zu ermitteln. Eine amtliche Bestätigung, die sein Vater eingeholt hatte, fand sich im Staatsarchiv Nürnberg. Durch sie ist das Geburtsdatum 20. März 1664 eindeutig belegt. Homann wurde zunächst in einer Jesuitenschule erzogen und doch wollte er Dominikaner werden. Letztlich aber trat er zum Protestantismus über und wurde 1687 Notar in Nürnberg. Bald jedoch wandte er sich dem Kupfer- und Landkartenstich zu. Von 1693 bis 1695 war er in Wien, dann wieder in Nürnberg und um 1698 stach er Landkarten in Leipzig. Im Jahr 1702 gründete er einen Handel und einen Verlag für Kartographie in Nürnberg, der zahlreiche Globen und Karten publizierte. Die Karten Homanns wurden in verschiedenen Atlanten kombiniert, aber auch einzeln verkauft. Homann lieferte etwa 200 Karten, darunter den Großen Atlas über die ganze Welt in 126 Blättern (1716) und den Atlas methodicus (1719) in 18 Blättern. Bekannt wurde seine Phantasiekarte accurata tabulae utopiae vom Schlaraffenland nach der fiktiven Reisebeschreibung Johann Andreas Schnebelin († 1706). Daneben fertigte er auch Armillarsphären und andere mechanische Kunstwerke. Die Karten Weihnachtsflut in Niederdeutschland (1717), Herzogtümer Bremen und Verden und Umgebungsplan von Bremen mit einer Stadtansicht (um 1720) stammen von ihm. Homann unterbot die Preise der holländischen und französischen Verleger und wurde im Deutschland des 18. Jahrhunderts der bedeutendste Herausgeber von Landkarten und Atlanten. Seine Karten waren mit reichem künstlerischem Beiwerk sowie historischen und ethnographischen Abbildungen ausgestattet. Im Jahr 1715 wurde Homann zum Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin gewählt und auch zum kaiserlichen Geographen am Hof Karls VI. ernannt. Er arbeitete sehr eng mit dem schon damals bekannten Nürnberger Kupferstecher Christoph Weigel (1654–1725) zusammen. Sein Kleiner Atlas scholasticus von 18 Charten von 1710 war accomodirt durch den Leipziger Schulbuchautor Johann Hübner (1668–1731) und der 1719 herausgebrachte Atlas methodicus war nach Hübnerischer Lehrart eingerichtet. Johann Baptist Homann starb am 1. Juli 1724. Sein Unternehmen ging auf seinen Sohn Johann Christoph Homann (1703–1730) über. Dieser starb jedoch bereits sechs Jahre später. Er hatte seine beiden Geschäftsführer, Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung eingesetzt. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homanns Erben" (auch „Homannsche Erben" oder „Homännische Erben", franz. Heritiers de Homann, lat. Homannianos Heredes) fortgeführt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts waren weiterhin renommierte Gelehrte wie z. B. Johann Michael Franz, Tobias Mayer, Johann Gabriel Doppelmayr, Georg Moritz Lowitz, Johann Hübner und Johann Gottfried Gregorii für das Unternehmen tätig. Die lange und wechselvolle Erfolgsgeschichte des Branchenprimus endete erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo. Eine Büste des Johann Baptist Homann fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Die Büste wurde 1944 zerstört und bislang nicht restauriert oder nachgebildet. Heute erinnert eine Gedenktafel daran. (Wikipedia)


You might also be interested in the following products

Antique Mindelheim. Mindelheim.
Hand-Colored Original Copperplate Engraving by Johann Baptist Homann, depicting Mindelheim.. Published Nürnberg,...
€475.00
Antique Augspurg mit umliegender Gegend und dabey verschanzten Französisch-Bayrischen Lager, nebst Fridberg, welcher Gegend der Hohen Allürten Armee gestanden. Augspurg mit...
Hand-Colored Original Copperplate Engraving by Christoph Weigel, depicting Augspurg mit umliegender Gegend und dabey...
€195.00
Antique Circulus Franconicus ad Occidentem vergens cum regionibus contiguis. Curante Christophoro Weigelio. Circulus...
Hand-Colored Original Copperplate Engraving by Christoph Weigel, depicting Circulus Franconicus ad Occidentem vergens...
€195.00
Antique Oberbayern Oberbayern
Hand-Colored Original Copperplate Engraving by Johann Baptist Homann, depicting Oberbayern. Published Nürnberg,...
€295.00
Recently viewed products