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Will, Johann Martin

Schlacht bei Bad Vilbel bei Frankfurt

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Antique Schlacht bei Bad Vilbel bei Frankfurt
€395.00

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Eigenschaften
  • Augsburg
  • 1781
  • map
  • Kupferstich, unkoloriert.
  • 1759
  • 20.3 x 31,5 cm (8 x 12,5 inches).
  • 35166
  • In sehr gutem Zustand, kräftiger Abdruck.

Article description

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Copper engarving, uncolored when published. Darstellung der Schlacht unweit Frankfurt am Main am 13. April 1759. Rechts oben in der Darstellung die Stadt (Bad) Vilbel und die Ortschaft Bergen. Der 13. April 1759 ging als sogenannter „blutiger Karfreitag" in die Ortsgeschichte ein. Damals standen sich im (Bad) Vilbeler Wald und an der Berger Warte französische und preußische Truppen im Siebenjährigen Krieg gegenüber. Die Preußen unterlagen bei dieser Schlacht. An dieser Schlacht waren 52000 Soldaten beteiligt, davon verstarben mangels medizinischer Hilfe um die 6000. Seltenes Flugblatt geduckt und verlegt bei Johann Martin Will in Augsburg. Im Unterrrand mit ausführlichen zweispaltigen Text und Erklärung. Ein kleiner hinterlegter Einriss außerhalb der Darstellung rechts im weißen Rand. Rostfleck oben außerhalb der Darstellung. Rückseitig ein kleiner Fleck mit Siegelfarbe. Johann Martin Will (* 24. Oktober 1727 in Kempten (Allgäu); † 1. Mai 1806 in Augsburg) war ein deutscher Kupferstecher und Verleger. Johann Martin Will war zunächst Mahlmüllergeselle. Er ließ sich in Augsburg nieder, wo er heiratete. 1755 gründete Johann Martin Will einen Kupferstichverlag, Schwerpunkte seiner verlegerischen Tätigkeit waren Bilder zur Kulturgeschichte (z. B. Trachten und Kinderspiele), Gebrauchsgraphik (z. B. Ausschneidebögen, religiöse Andachtsbilder), Porträtstiche, Karikaturen und historische Darstellungen. Hinzu kamen einige wenige kartographische Darstellungen. Seine älteste Tochter war Anna Regina Will (* 1759), die im Januar 1786 den Miniaturmaler Johann Walch heiratete, der daraufhin im Verlag seines Schwiegervaters mitarbeitete. In der Folge wandte sich der Verlag vermehrt der Landkartenproduktion zu. 1789 konnte aus dem Erbe von Gustav Conrad Lotter (1746–1776) das Material der Landkartenverleger Matthäus Seutter und Tobias Conrad Lotter erworben werden, fast 25.000 einzelne Kartenblätter und 208 Kupferplatten. Nach dem Tode Wills, der am 4. Mai 1806 in Augsburg begraben wurde, erbte Anna Reginas Ehemann Johann Walch den Willschen Verlag, der bis 1817 auch unter dem Zusatz „Erben" fortgeführt wurde und aus dem später die Druckerei Joh. Walch hervorging.

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